2018 fast 70 Millionen auf der Flucht: Jesuiten-Flüchtlingsdienst nötiger denn je

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Der Generalobere der Jesuiten, Pater Arturo Sosa SJ, ruft in seinem Brief vom 24. Mai 2019 an alle Jesuiten zu einem verstärkten Engagement mit den Geflüchteten auf. Er hebt die wachsende Notwendigkeit zur Stärkung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes JRS hervor, welche sich in praktisch allen Ländern aufdrängt: Während die Zahl von Flüchtlingen weiter ansteigt, sinkt die Bereitschaft zur Aufnahme, feststellbar durch zunehmende Abschottung, dem Rückgang von Resettlement-Programmen, dem Schüren von Feindbildern.

Arturo Sosa bedankt sich für alle anderen kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen, und ruft «die Mitglieder der Gesellschaft Jesu und ihre Partner dazu auf, insbesondere diejenigen in Leitungspositionen, sich an der Umsetzung der JRS-Vision der Inklusion und Integration von Flüchtlingen zu beteiligen.» Des weiteren präzisiert er: «Die Sendung des JRS muss von all unseren Institutionen geteilt werden, seien sie akademisch, pädagogisch, sozial, intellektuell, pastoral oder spirituell. Sie alle können zur Begleitung und zum Dienst an Flüchtlingen beitragen.»

Der Flüchtlingsdienst der Jesuiten ist auch in der Schweiz aktiv.
Hier erfahren Sie mehr. 

 

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