Unterwegs mit Schweizer Jesuiten

Durchlebter Karsamstag: Einsamkeit – zwischen Rückzug und Aufbruch

Die Einsamkeit gehört zu den Gefühlen, die wir gerne verdrängen. Und doch ist sie ein steter Begleiter des nach Sinn und Liebe suchenden Menschen. Vor allem an Tagen wie dem Karsamstag, in Zeiten der Krise und des Umbruchs, wo Angst, Ungewissheit und Hoffnungslosigkeit herrschen, fühlen sich viele allein und verlassen. Doch die österliche Hoffnung lädt uns nicht nur ein, diese Einsamkeit geduldig auszuhalten, sondern aktiv nach der Gegenwart des Auferstandenen zu suchen.

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Fastenzeit – frei werden für das Wesentliche

In wenigen Tagen beginnt die Fastenzeit als jährliche Vorbereitung auf Ostern. Doch was bedeutet es zu fasten in einer Zeit, die vielen Menschen schon seit gut einem Jahr ein andauerndes Fasten und Entbehren abverlangt? Was könnte es für uns heissen zu fasten, wo wir doch bereits auf so viel Wertvolles und Liebgewonnenes verzichten müssen: auf Begegnungen, Umarmungen, auf Reisen, Feste, Singen und das Feiern von Gottesdiensten in entspannter und angstfreier Atmosphäre?

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«Einsamkeit erweckt zum Leben – Isolation tötet»*

In diesen verrückten Monaten der Pandemie werden wir nicht alle gleich von den verordneten Massnahmen getroffen. Neben Notsituationen wegen fehlenden Einkünften erfahren Viele erdrückende Einsamkeit. Welche Möglichkeiten haben wir, Verbundenheit mit anderen zu leben und selbst in einer nicht gewählten Einsamkeit auch Chancen zu entdecken? Luis Espinal SJ, der heute am 4. Februar 89 Jahre alt wäre, führt mich zu einem Gebet. 

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