Unterwegs mit Schweizer Jesuiten

Die Kraft von Begegnung

Meine Freunde kennen meinen scherzhaften Wunsch an den lieben Gott: Falls die Inkarnation existiert, hätte ich nichts dagegen, das nächste Mal in Paris auf die Welt zu kommen und Besitzer einer Attika-Wohnung zu werden. Die letzten vier Jahre in Paris waren die besten meines Lebens, was keineswegs zu erwarten war. Angekommen nun im im Lassalle-Haus ob Zug orientiere ich mich neu.

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2. Adventssonntag: Brummende Fliegen in der Meditation

Sie lasen sich einfach nicht vertreiben und werden noch lästiger, je mehr ich gegen sie  ankämpfe: Fliegen, die in mir brummen, sobald ich versuche zu meditieren. Zum 2. Adventssonntag möchte ich Sie mitnehmen zu zwei kurzen Texten von Pater Adolfo Nicolas SJ und Franz von Sales. Sie helfen mir zu erkennen, dass die Fliegen oft keine belanglosen Mücken sondern wichtige Themen sind, die Wachsamkeit verlangen.

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Auf der Suche nach dem Schönen, Wahren, Guten

Die Wirklichkeit, in die wir hineingestellt sind, ist nicht immer so, wie wir es gerne hätten oder bräuchten. Frisch angekommen in Genf frage ich mich: Was willst du hier, ausgerechnet jetzt, in diesem Corona-Hotspot, mitten im Shutdown, ohne eine konkrete Aufgabe? «Gott suchen und finden in allen Dingen» lautet eines der Grundworte der ignatianischen Spiritualität. Damit starte ich in die neue Woche.

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Wollen, müssen wir einander auf die Füsse treten?

Was wir  im Zuge der Konzernverantwortungsinitiative erleben, ist für uns recht ungewohnt. Wir wollen einander doch nicht auf die Füsse treten! Vor allem nicht in der Kirche! Und zuletzt wir Jesuiten! Seit jeher wollen wir Brücken bauen, den Dialog mit anderen pflegen und gemeinsam jeweils das Bessere für alle suchen. Doch zurzeit wird diese Haltung in ihren Grundfesten durchgerüttelt. 

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