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Macht, Anfeindung und Reiz eines Ordens

Jesuitenartikel - Abstimmung 1973
Demonstration gegen die Jesuiten 1973

 „Der Jesuitenorden war in der Geschichte erfolgreich und umstritten zugleich. In der Schweiz entfalten heute noch 60 Mitglieder beträchtliche Aktivitäten. Die typischen Exerzitien erweisen sich als Stärke.“ Dies schreibt Christoph Wehrli in der NZZ von heute.

Link zum Artikel der NZZ.

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Die Jesuiten – seit 200 Jahren wieder legal

Vision des Hl. Ignatius von Loyola
© Wikimedia: Vision des Hl. Ignatius von Loyola

Der Provinzial der Schweizer Jesuiten, P. Christian M. Rutishauser SJ, spricht in der Sendung „Perspektiven“ von SRF 2 über die bewegte Geschichte der Gesellschaft Jesu und darüber, wie Jesuiten heute ihren Glauben in der säkularen Welt vertreten.

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„Es ist eine Grenze überschritten worden“. – P. Christian Rutishauser SJ

© etwasanderekritik.wordpress.com: Palästina Demo 18.07.2014 in Zürich

über die jüngsten antisemitischen Ausbrüche in der Schweiz

Gemäss P. Christian M. Rutishauser SJ, Mitglied der jüdisch-katholischen Gesprächskommission der Schweiz und Provinzial der Schweizer Jesuiten, sind mit dem Konflikt in Gaza antisemitische Vorwürfe neu an die Oberfläche getreten, die latent in unserer Kultur immer noch lebendig sind. Dieser Antisemitismus, so Rutishauser, „muss unbedingt bekämpft werden.“

Link zur SRF Sendung (ab Minute 16.04)


Interview mit P. General Adolfo Nicolás SJ - "Papst Franziskus erwartet von den Jesuiten ..."

© bei der Spanischen Jesuitenprovinz

"... Einsatz im Studium, Tiefe im Denken und in der Spiritualität, Kontakt mit den Leuten und Dienst für die Armen“

Zürich/Rom - Der Generalobere der Jesuiten, Pater Adolfo Nicolás SJ hat im Mai seinen Rücktritt angekündigt. In einem ausführlichen Interview anlässlich seines kürzlichen Besuchs in Spanien sprach er über seine Beweggründe für diesen Schritt und über bevorstehende Veränderungen im Jesuitenorden. Daneben erzählte er auch, wie er betet und welche Ansprüche Papst Franziskus an den Jesuitenorden hat.

Man lerne „mit dem Leben“ zu beten, „mit dem Evangelium, mit den Ereignissen, mit dem Leben in der Gesellschaft“, betonte Nicolás.

Papst Benedikt XVI habe den Jesuiten „klar gesagt“, was er von ihnen wolle: „Einsatz im Studium, Tiefe im Denken und in der Spiritualität“. P. Nicolás habe nun bei Papst Franziskus „bestätigt gefunden“, dass dieser „dasselbe von der Gesellschaft Jesu“ wolle. „Hinzu kommen seine eigenen Prioritäten: Kontakt mit den Leuten, Dienst für die Armen usw.“

Als Grund für seinen Rücktritt gab der spanische Generalobere an: “Ich denke, dass 80 Jahre ein gutes Datum sind, um an eine Ablösung zu denken; denn wenn man erst 80 ist, gibt es weder eine medizinische noch psychologische Garantie noch eine solche für das Nervensystem, dass der Geist gut funktioniert.“

Von der Generalkongregation, die 2016 seinen Nachfolger wählen soll, erwartet Nicolás, dass sie die Weichen stellt, damit wichtige Strukturen im Orden verändert werden. „Es ist Zeit, sie zu verändern, weil die Welt sich sehr verändert hat."

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Schweizer Jesuiten gratulieren ihrem syrischen Mitbruder P. Nawras Sammour zum Prix Caritas

© msj: Nawras Sammour SJ im Gespräch beim Frühstück in der Zürcher Jesuiten-Gemeinschaft.

Der syrische Jesuit Nawras Sammour SJ erhält in Luzern den diesjährigen Prix Caritas 2014. Die Schweizer Jesuiten freuen sie sehr darüber und gratulieren ihrem Mitbruder zu dieser Auszeichnung.

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Jesuiten-Zeitschrift „Choisir“ gewinnt Good News-Preis der Westschweiz 2014

Titelblatt Coisir
Titelblatt einer Ausgabe von Choisir
Der Good News-Preis der katholischen Kirche in der Westschweiz geht an die Genfer Jesuiten-Zeitschrift „Choisir“. Bei der Internet-Umfrage schwang das Interview mit Papst Franziskus obenauf. Dieses war das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kultur-Zeitschriften der Jesuiten in Europa, Nord- und Südamerika (unter anderem auch von „Choisir“) und wurde bei seiner Veröffentlichung im September 2013 weltweit von zahlreichen Kommentatoren sehr lobend erwähnt.
Der Good News-Preis ist eine Auszeichnung für kirchliche Projekte, die mit besonderem Engagement zur Verbreitung der „Guten Nachricht“ in den Medien beitragen. Er wird vom Katholischen Mediendienst und von der Agentur Kipa in Zusammenarbeit mit der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz vergeben. Der Preis ist mit 1'000 Franken dotiert.
Die Preisverleihung mit Medienbischof Alain de Raemy findet am Donnerstag, 3. Juli 2014, statt.
 

Die spirituellen Quellen, aus denen Papst Franziskus schöpft

© Angela Bernal: Provinzial Christian M. Rutishauser
Am Beginn der Veranstaltungen zum Jubiläum „200 Jahre Wiedererrichtung der Gesellschaft Jesu“ wirft P. Christian M. Rutishauser SJ, der Provinzial der Schweizer Jesuiten, in einem Vortrag in Luzern einen Blick auf die spirituellen Quellen von Papst Franziskus und hebt hervor, wie stark der Argentinier in der Dynamik des 2. Vatikanischen Konzils verwurzelt ist.
 
Der Vortrag als PDF Datei

Die Pfingstsequenz

© Br. Marek Stejskal SJ

Deutsche Übertragung (Messlektionar):

 1. Komm herab, o Heil'ger Geist,
der die finstre Nacht zerreisst,
strahle Licht in diese Welt.

2. Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

3. Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

4. in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

 5. Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

6. Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

 7. Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

 8. Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

 9. Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

 10. Laß es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

 Amen. Halleluja.


Die bleibende Botschaft von Papst Franziskus‘ Besuch im Heiligen Land

Papst Franziskus
Christoph Wagener: Papst Franziskus

Der Schwerpunkt der Pilgerreise von Papst Franziskus ins Heilige Land lag auf dem Treffen mit Patriarch Barholomäus von Konstantinopel. Dabei hat Franziskus bekräftigende Zeichen gegenüber Palästina und Israel ausgesprochen, so P. Christian M. Rutishauser SJ, Provinzial der Schweizer Jesuiten.

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Pater General will zurücktreten – Generalkongregation für 2016 angekündigt

P. General hält 2010 einen Vortrag vor Schweizer Jesuiten

Rom (Radio Vatikan) - Der Jesuitenorden wird Ende 2016 eine Generalkongregation abhalten. Das geht aus einer Nachricht auf der Webseite des Ordens hervor. Mit einem auf diesen Dienstag datierten Schreiben kündigt der Generalobere des Ordens, Pater Adolfo Nicolás SJ, die Einberufung für die letzten Monate des Jahres 2016 an, das formelle Schreiben werde Ende des Jahres folgen. Es wird die 36. Generalkongregation des Ordens sein, Ordensversammlungen der Jesuiten finden gewöhnlich nur zur Wahl eines neuen Generaloberen oder bei besonders wichtigen Fragen statt.

Wie das Magazin der Jesuiten in den USA ‚America’ mit Zustimmung der Ordensleitung berichtet, werde Pater Nicolás zu diesem Zeitpunkt mit Zustimmung von Papst Franziskus seinen Rücktritt anbieten. Nicolás ist zur Zeit 78 Jahre alt.

Der Generalobere der Gesellschaft Jesu – so der offizielle Name des Ordens – wird auf Lebenszeit gewählt, die Ordensregeln erlauben aber ein Verfahren für den Fall, dass ein Rücktritt angeboten wird. Nicolás wäre nach seinem Vorgänger Hans-Peter Kolvenbach der zweite Generalobere, dessen Rücktritt vom Orden angenommen würde.


Musikalische Hommage an P. Paolo Dall'Oglio SJ

Eine musikalische Hommage von Pietro Dall'Oglio an den in Syrien verschollenen Mitbruder P. Paolo Dall'Oglio SJ.


Navid Kermani schreibt über den verschollenen P. Paolo Dall’ Oglio SJ

© Wikimedia: P. Paolo Dall'Oglio SJ

Die Ermordung des niederländischen Jesuiten Frans van der Lugt SJ ruft auch das Schicksal seines verschollenen Mitbruders Paolo Dall’Oglio SJ in Erinnerung. Das neue VATICAN-magazin 5/2014 veröffentlicht dazu eine Widmung von Navid Kermani.

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