1. Januar, Fest Jesu Beschneidung: Stimmen zur Wiedereinführung

Seit zehn Jahren setzen sich verschiedene Theologen und Theologinnen für eine liturgische Erneuerung des 1. Januar ein. Dazu ein neues Buch, eine Petition an Papst Franziskus, mitunterzeichnet vom Provinzial der Schweizer Jesuiten Christian Rutishauser SJ und eine Radiosendung mit ihm.

«Am achten Tag wurde er beschnitten und ihm wurde der Name Jesus gegeben»: So wird bis heute am 1. Januar aus der Bibel verkündet. Am Oktavtag, am achten Tag nach Weihnachten, ist über Jahrhunderte der Beschneidung Jesu und seiner Namensgebung gedacht worden. Dies wieder in den Festtagskalender aufzunehmen, ist von grosser Aktualität, wird die Menschwerdung Gottes in Christus damit konkret bis in die Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit hinein gefeiert. Zudem wird Jesu Eintritt in den «ungekündigten Bund» Gottes mit seinem jüdischen Volk vergegenwärtigt. Im Frühjahr 2020 wird dazu im Herder Verlag eine Aufsatzsammlung erscheinen, herausgegeben von Prof. Jan-Heiner Tück, Wien.

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